Die Afrika-Projekte des WWF

Anfang des 20. Jahrhunderts lebten mehrere Millionen Elefanten in Afrika. Heute sind es nur noch etwa 415’000. Der WWF setzt sich dafür ein, dass Wilderei stärker bekämpft werden kann und der Lebensraum der Elefanten erhalten bleibt.

Viele Lebensräume für Wildtiere sind heute isoliert und frühere Wanderrouten unterbrochen. Das will der WWF ändern. Bestehende Schutzgebiete sollen über Wildtierkorridore miteinander verbunden werden, damit Elefanten und andere Wildtiere übers ganze Jahr genügend Nahrung und Wasser finden. Zudem schaffen Schutzgebiete auch Arbeitsplätze, zum Beispiel im Bereich Ökotourismus. So profitieren Mensch und Wildtierbestände von den Schutzgebieten. Ein Beispiel dafür ist das Kavango-Zambezi-Schutzgebietsprojekt kurz KaZa genannt, welches Schutzgebiete in Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Zimbabwe miteinander verbinden wird.

Leider sind Elefanten aber nicht einmal in den Schutzgebieten vollkommen sicher. Noch immer werden jährlich Tausende von Tieren wegen ihres Elfenbeins getötet. Darum bildet der WWF Ranger aus, finanziert Kontrollen gegen Wilderer und engagiert sich gegen den illegalen Handel.

Neben der Wilderei und dem Verlust des Lebensraums gilt mittlerweile aber auch der Klimawandel als Gefahr für Elefanten und andere Wildtiere in den trockenen Regionen Afrikas. Trocknen Wasserstellen aufgrund der Klimaerwärmung über längere Perioden aus, können Elefanten zum Beispiel in Namibias Dornstrauchsavanne nicht überleben.

Seit Jahren engagiert sich der WWF für den Schutz bedrohter Tiere und Lebensräume in Afrika. Der Erlös vom WWF-Lauf St. Gallen fliesst nach Abzug des Aufwands zu 100 Prozent in die Afrika-Projekte des WWF.

Weitere Projekt-Informationen findest du unter www.wwf.ch/namibia und www.wwf.ch/elefant.